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Traumwetter und Begeisterungsstürme bei der Leeraner Kulturnacht

2. Juli 2019

Mehr als 1000 Besucher / Altstadtkirchen-Gemeinden hatten eingeladen / Viel Musik sowie Krimi-Lesung und Kabarett

kkl Leer.  „Ein Traumwetter“, wie es oft zu hören war, machte am Freitag die Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen zu einem besonderen Vergnügen. Mehr als 1000 Besucher schlenderten zwischen den drei Gotteshäusern hin und her, um jeweils ihre Favoriten aus dem vielseitigen Programm zu genießen, mit Bekannten zu plaudern und sich mit warmen Brezeln und kalten Getränken zu stärken.

Zum 16. Mal hatten die Lutherkirchengemeinde, die Evangelisch-reformierte Gemeinde und die katholische Gemeinde St. Michael eingeladen. Die Gäste kommen nicht nur aus Leer. „Eine tolle Veranstaltung!“, sagte etwa Hermann Schröder aus Folmhusen. Da saß er in der katholischen Kirche und wartete auf den Beginn der Lesung mit Pastor und Krimiautor Michael Scheepker. Seine Frau bevorzuge gerade ein musikalisches Angebot. Fast in jedem Jahr seien sie hier dabei, erklärte er. Die gelungene Zusammenstellung des Programms beeindrucke. Schön sei auch, oft Leute zu treffen, die man lange nicht gesehen habe. Und noch etwas gefiel dem Folmhuser: „Dass man sich in der Kirche auch mit einem Gläschen Wein aufhalten darf“.

Die Kirchennacht schätzt ebenfalls der Superintendent des Kirchenkreises Rhauderfehn, Gerd Bohlen. Er freute sich jetzt schon auf die nächste: Bei der sei er dann im Ruhestand und könne noch entspannter genießen. Fröhlich unterwegs war mit ihrem Mann auch Superintendentin Christa Olearius, die in der Luthergemeinde zu Hause ist. Und ihren Amtsvorgänger Burghard Klemenz, der vor 15 Jahren die Anregung zu dieser Veranstaltung gab, konnte man mit seiner Frau ebenfalls sichtlich vergnügt in verschiedenen Kirchen sehen.

In der Lutherkirche hatte zu Beginn Kirchenvorstands-Vorsitzender Karl Fleßner die Besucher begrüßt und den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen gewürdigt. Dort trat, wie in den Vorjahren, der Gospelchor „Blue Note“ auf – aber diesmal unter der Leitung von Evgenia Aniskin. Ihr Vorgänger Joachim Gehrold freute sich auf der Empore sitzend über den tosenden Beifall mit. Begeisterungsstürme gab es auch für andere Darbietungen. So brachte in St. Michael Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer aus Iserlohn – die eine Woche vorher noch beim Kirchentag in Dortmund auftrat – die Zuhörer zum Lachen. Eine gelungene Kulturnachts-Premiere konnte der Chor „Nice An’loose“ aus Anloo in den Niederlanden in der reformierten Großen Kirche mit schwungvoll präsentierter Popmusik feiern. Immer noch voll besetzt war die Lutherkirche, als bis nach 24 Uhr der Singer-Songwriter Heiko Ahrend mit so unterschiedlichen Titeln wie „Country Road“, „Seemann, lass das Träumen“ oder „Blue suede Shoes“ begeisterte.

Eine Runde von Nachtschwärmern fand sich schließlich noch im Lutherhaus ein. Dort traten bis 1 Uhr Sängerin Evelyne Delcour, Edo Sieberns (Gitarre) und Jens Bonow (Percussion) als „Les Trois“ mit französischen Liedern auf.

Gegen Magenknurren bei dem langen Programm halfen leckere Brezeln: 800 Stück wurden im Kinderschutzhaus von einem Team der reformierten Gemeinde aufgebacken. Mitwirkende bei der Kulturnacht waren: Winfried Dahlke (Orgelmusik); Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche; Ulrike Böhmer (Kirchenkabarett); Chor „Voices“ (Pop, Latin und Soul), „Akustikavenue sideways“ (Ralf Papendick, Holger Siemann, Jens Bonow, Edo Sieberns feat. Sylvie Gühmann und Judy Papendick); Heiko Ahrend („Me and my Guitar“); Andreas Scheepker (Krimilesung); Uwe Heger und Francien Janse-Balzer (Orgel und Saxofon); Pop-Chor „Nice An’loose“ aus Anloo in den Niederlanden; „Les Trois“ mit Evelyne Delcour (Gesang), Edo Sieberns (Gitarre) und Jens Bonow (Percussion).

Käte Dübbel