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Neu an der Lutherkirche ….. wir haben jetzt einen Vikar!

15. Mai 2017

Auf zu neuen Ufern

 

Liebe Gemeinde,

„Auf zu neuen Ufern“ – dieser Spruch ist Ihnen bestimmt schon das ein oder andere Mal zu Ohren gekommen.

Ich bin gerade auf dem Weg zu neuen Ufern – und zwar in Ihrer Kirchengemeinde in Leer. Mein Name ist Steffen von Blumröder und ich bin der neue Vikar in der Lutherkirche. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle etwas ausführlicher vorstellen.

Wer ich bin:

Ich bin 1988 in Wietze geboren und im Alter von zwei Jahren mit meinen Eltern, die beide Pastoren sind, nach Ronnenberg, in die Nähe von Hannover gezogen. Dort verbrachte ich meine Kindheit und Jugend, bevor ich meiner Mutter 2006 nach Bremerhaven folgte. Mein Studium der evangelischen Theologie begann ich in Wuppertal an der Kirchlichen Hochschule. Nachdem ich die alten Sprachen erlernte, setzte ich mein Studium in Heidelberg fort, ehe ich für die Vorbereitung des Examens nach Göttingen wechselte. Mein Leben und Studium sind geprägt von vielen verschiedenen Orten, Menschen und Erinnerungen, die ich damit verbinde.

Ich lebe momentan alleine in Leer. Meine langjährige Freundin, Taalke Wilken, befindet sich zurzeit in ihrer Vorbereitung auf das Erste Theologische Examen in Göttingen und wird in einem Jahr ihr Vikariat ebenfalls in Ostfriesland beginnen.

Warum ich Pastor werden möchte:

Schon früh durfte ich durch den Beruf meiner Eltern und meinem eigenen Interesse unterschiedliche Kirchengemeinden und die faszinierende Vielfalt des Pastorenberufes kennenlernen. Nach meinem Abitur strebte ich das Studium der Theologie zunächst an, um den wissenschaftlichen Umgang mit dem Glauben zu studieren. Das Studium hat mich um viele Erkenntnisse bereichert, meinen Horizont erweitert und meinen Berufswunsch gestärkt.

Ich möchte meinen Gemeindemitgliedern mit all ihren Fragen und Geschichten im Lichte des Evangeliums begleitend zur Seite stehen und ihnen passend zu ihrer Lebenswirklichkeit die frohe Botschaft verkünden.

Wie ich Leer bis jetzt erlebt habe:

Vor meinem Umzug nach Leer kannte ich die Stadt lediglich aus Erzählungen. Daher versuche ich seit meiner Ankunft die Stadt und ihre Bewohner kennenzulernen.

Die ersten Begegnungen durfte ich bereits während meines Schulvikariats machen. Das Schulvikariat bildet den Anfang der Vikariatszeit. Seit Mitte März unterrichte ich unter der Begleitung meiner Schulmentorin Heike Luttermann das Fach Evangelische Religion an der Berufsbildenden Schule 1 Leer. Hier werde ich noch bis Anfang Juni unterrichten, bevor meine Zeit in der Lutherkirche beginnt.

Was ein Vikar so macht:

Die Frage „Wer oder was ist denn ein Vikar?“ habe ich in den letzten Monaten an verschiedensten Stellen vernommen. Und obwohl ich gewiss bin, dass Sie den Berufsstand des Vikars kennen, stelle ich mich und meinen Ausbildungsverlauf etwas genauer vor. Nachdem ich im Februar das Erste Theologische Examen abgeschlossen habe, befinde ich mich derzeit im zweiten Ausbildungsabschnitt auf dem Weg zum Pastor. Das Vikariat besteht wochenweise aus Ausbildungszeiten in der Gemeinde und im Predigerseminar in Loccum. Zu Beginn meiner Gemeindezeit in Leer werde ich meinen Vikariatsleiter Pastor Herbold größtenteils begleiten und nach und nach einzelne Felder des Berufsalltags erlernen dürfen.

                                           

Ich freue mich auf jede Begegnung mit Ihnen. Eine erste Gelegenheit, die ich Ihnen gerne ans Herz lege, bietet der Gottesdienst am 11.06., um 10 Uhr in der Lutherkirche, in dem ich in meinen Dienst eingeführt werde. Gespannt auf alles Neue, was mich in der Lutherkirche erwartet und darauf, mir den Wind der schönen Stadt Leer um die Nase wehen zu lassen, hoffe ich, dass mein Vikariat in Ihrer Gemeinde zu einer gesegneten Zeit für uns alle wird.

Ihr Steffen von Blumröder

 

In dem Wort Zufriedenheit steckt das Wörtchen Frieden. Aus dem Alten Testament kennen wir Frieden als Schalom. – Heil, Harmonie, Ruhe, Geborgenheit, Gesundheit, Sicherheit, Frieden mit sich, mit Gott und der eigenen Umwelt – all das steckt in diesem kleinen Wort Schalom. Für mich bedeutet Glück ZuFRIEDENheit.